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Normalbetrieb vs. Sonderbetriebsmodus

Wir blicken kurz zurück auf den Werdegang unserer Module "Corona-Bypass Package" und "Professional Cloud Access":

Vor Corona hatten wir kein eigenes E-Ticket-Modul. Mit Beginn der Pandemie standen viele Bäder vor der Herausforderung, Besucherzahlen zu begrenzen und zu dokumentieren. Daraufhin haben wir, für Sie, innerhalb von vier Monaten das „Corona Bypass Package“ entwickelt.

Als die Maßnahmen gelockert wurden und Saisonkarten wieder erlaubt waren, haben wir die Funktionen um das Modul „Professional-Cloud-Access“ erweitert. Damit konnten weiterhin Besucherlimits eingehalten werden, während gleichzeitig auch Saisonkarten genutzt werden konnten. Der Sonderbetriebsmodus ist entstanden.

Nach dem Ende aller Beschränkungen war ein regulärer Badebetrieb ohne Begrenzungen möglich.
Um die bestmögliche Flexibilität für Sie nun wieder herstellen zu können, wurde der Normalbetriebsmodus ins Leben gerufen.  

Kunden, die ausschließlich das „Corona Bypass Package“ nutzen sind immer im Sonderbetriebsmodus und haben keine Möglichkeit Mehrfach- oder Saisonkarten zu hinterlegen.

Vorteile Sonderbetriebsmodus

  1. Personenzahl beim Verkauf von E-Tickets beschränken (Sauna, Schränke, Umkleiden)
  2. Steuerung des Online-Verkaufs
  3. Zeitfenster absagen - Autom. Versand von E-Mail. Umbuchen des Tickets wird für den Gast ermöglicht.
  4. Anzeige der Tarife nur für den aktuellen Tag (Terminal & Kasse)
1.    Personenzahl beim Verkauf von E-Tickets beschränken
„Sonderbetrieb“ bedeutet: Es gibt pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an E-Tickets.
Ist das Limit erreicht, können keine weiteren Tickets mehr gekauft werden.

Es gibt auch nach der Pandemie gute Gründe, den Verkauf von E-Tickets zu begrenzen:

•    Begrenzte Kapazitäten, z. B. durch die Größe des Bades
•    Einschränkungen in einzelnen Bereichen, wie der Sauna
•    Limitierte Anzahl an Schränken, Umkleiden oder Parkplätzen
•    Verbesserte Planbarkeit der Besucherzahlen für den Folgetag 

2. Steuerung des Online-Verkaufs
Sie können festlegen, ob und wie viele Minuten vor Beginn eines Zeitfensters der Online-Verkauf endet und ob ein Kontingent für den Verkauf an der Kasse zurückgehalten werden soll.

Zusätzlich stehen verschiedene Verkaufsmethoden zur Verfügung:
Linear: Tickets werden gleichmäßig über den Zeitraum hinweg freigegeben.
Quadratisch: Zu Beginn werden wenige Tickets angeboten, zum Ende hin steigt die Anzahl deutlich an.

Mit der Cloud-Kasse besteht außerdem die Möglichkeit, die maximale Besucherzahl pro Zeitfenster flexibel zu erhöhen. 

3. Bei Absage eines Zeitfensters: Versand von E-Mails und umbuchbares Ticket
Zeitpläne können sowohl im Normal- als auch im Sonderbetrieb abgesagt werden. Kunden können dann zu den abgesagten Zeiten nicht mehr ins Bad.
Im Sonderbetrieb gibt es eine Besonderheit: Jedes Ticket ist einem festen Zeitfenster zugeordnet. Bei einer Absage erhält der Kunde automatisch eine E-Mail, und das Ticket wird auf „umbuchbar“ gesetzt. So kann der registrierte Kunde, nach dem Login, das Ticket auf einen anderen Tag verschieben.
Wichtig: Eine Absage kann nicht rückgängig gemacht werden.

4. Anzeige der Tarife nur für den aktuellen Tag (Terminal & Kasse)
Im Sonderbetrieb zeigt die Kasse und das Terminal nur die Tarife an, die für den aktuellen Tag gültig sind. Tarife für andere Tage erscheinen erst am jeweiligen Gültigkeitstag.
Nachteil: Tickets für andere Tage, z. B. Saisontickets, können an der Kasse nicht direkt verkauft werden. Dort muss man auf der Kassenoberfläche direkt über Lequaro den Tag auswählen, um den Tarif buchen zu können.
An Terminals ist dies nicht möglich.

Vorteile Normalbetriebsmodus

  1. Kein Tickettausch bei Dauer-, Saison- und Mehrfachkarten erforderlich
  2. Einfachere Nutzung von Modultarifen
  3. Freie Wahl des Besuchstags
  4. Keine Umbuchungen notwendig
1. Vereinfachung bei Dauer,- Saison,- und Mehrfachkarten (kein Tickettausch notwendig)
Da bei Saison- und Mehrfachkarten kein Tickettausch in einen Einzeltarif mehr erforderlich ist, entfällt auch die Zuordnung eines Einzel-Stammtarifs. Der Gast kann das Bad direkt mit seiner Dauer-, Saison- oder Mehrfachkarte betreten.

2.    Einfachere Nutzung von Modul-Tarifen
Im Course-Manager können bereits Modultarife hinterlegt werden. Dabei handelt es sich um zweckgebundene E-Tickets, die nur bei tatsächlich stattfindenden Kursstunden gültig sind. Entfällt eine Kursstunde, verliert auch das Ticket seine Gültigkeit.
Im Sonderbetriebsmodus ist zusätzlich die Zuordnung eines Tages-E-Tickets über den Stammtarif erforderlich, da andernfalls kein Zutritt möglich ist.

3. Keine Bindung an einen bestimmten Besuchstag
Im Normalbetriebsmodus entfällt diese Prozedur vollständig: Tickets sind in der Regel bis zu 36 Monate gültig und können flexibel genutzt werden.
Eine Umbuchung ist daher nicht mehr erforderlich.

4. Keine Umbuchungen notwendig
Während im Sonderbetriebsmodus Tickets an einen festen Termin gebunden sind und ggf. umgebucht werden müssten – was insbesondere für Gastkunden nur mit Unterstützung möglich ist – besteht diese Notwendigkeit im Normalbetrieb nicht mehr.


Insgesamt werden Abläufe und auch die Tarifverwaltung im Normalbetriebsmodus vereinfacht

Es wurden einige Fragen zu diesem Thema gestellt, die wir auf der folgenden Seite zusammengetragen haben.

Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld