Einige Bäder haben vermutlich bereits mit den Saison-Vorbereitungen begonnen, andere noch nicht. Da uns zum Saisonstart sehr viele Fragen erreichen, gehen wir heute genau auf das Thema ein und haben eine 4-Punkte-Checkliste erstellt, die alle notwendigen Arbeitsschritte beinhaltet.
1. Neue Öffnungszeiten hinterlegen (nur Professional-Cloud-Access)
2. Areale überprüfen
3. Tarife überprüfen und ggf. Preise ändern
4. Zeitpläne anlegen und Zeitfenster prüfen
1. Neue Öffnungszeiten hinterlegen (nur Professional-Cloud-Access)
Wo finden Sie die Öffnungszeiten?....nicht zu verwechseln mit den Zeitplänen
Öffnungszeiten sollten max. bis 2 Jahre in die Zukunft angelegt werden. dafür gibt es zwei Gründe.
- Feiertage und Ferien (wenn das eingestellt ist) werden für 2 Jahre in die Zukunft vom System angelegt. Wenn man die Öffnungszeiten zu weit in die Zukunft anlegt, können die Feiertage nicht berücksichtigt werden, da sie nicht hinterlegt sind. Wenn man Zeitpläne erstellt, werden daraus die Zeitfenster generiert. Die Berechnung von Zeitfenstern bis Dezember 2099 bedeutet, dass Stand heute (24. März 2026) pro Zeitplan 26.945 Zeitfenster angelegt und berechnet werden müssten.
- Wenn man nur ein Freibad betreibt, sollte man Zeitpläne neu für die Saison anlegen.
2. Areale überprüfenHier muss überprüft werden, ob die Areale noch aktiviert sind. Das erkennt man an dem grünen Karken.
Wenn Sie das „Corona Bypass Package“ haben, oder beim „Professional Cloud Access“ in der Betriebsart „Sonderbetriebs-Kontingent“ prüfen Sie die Anzahl der zugelassenen Personen.
3. Tarife und Preise prüfen
Überprüfen Sie, ob Sie die Tarife aus dem letzten Jahr so noch anbieten möchten und ob die Preise für das neue Saisonjahr noch aktuell sind.
Hinterlegen Sie das Datum, ab wann der neue Preis gültig sein soll. Bei den Tarifen ist das Leistungsdatum entscheidend.
Leistungsdatum – Wann kommt der Kunde? (Kurse, Wellness, E-Tickt, Events)
Das ist der Tag, an dem Sie ins Schwimmbad gehen.
Der Preis richtet sich also nach dem Datum des gewünschten Besuches.
Buchungsdatum – Wann bucht der Kunde? (Produkte, Abos, Camping-Manager)
Das ist der Tag, an dem Sie die Leistung kaufen.
Der Preis richtet sich nach dem Tag, an dem Sie das Produkt buchen, unabhängig vom Besuchstag.
4. Zeitpläne anlegen und Zeitfenster prüfen
Oft erreichen uns aufgeregte Anrufe, dass Zeitpläne, die angelegt wurden, nicht mehr zu finden sind. Zur Beruhigung:
Als Enddatum ist immer das heutige Datum hinterlegt und vergangene Zeitpläne ausgeblendet. Entfernt man das Datum aus dem Filter, werden alle abgelaufenen Zeitpläne angezeigt.
Warum ist das Datum immer gesetzt? Dies dient der Übersichtlichkeit.
Beim Anlegen von Zeitplänen können Sie den Gültigkeitszeitraum für das aktuelle Saisonjahr definieren und geben an, ob der Zeitplan eine Saison bestimmen oder als Standardplan agieren darf.
Hier bietet sich z.B. die Kopierfunktion an, bei der man die Grunddaten, wie auch Tarifzuweisungen vom Vorjahr übernehmen kann.
Saisonkarten vorzeitig verkaufen
Die Saisonkarten sind angelegt und mit dem Saisonzeitplan verknüpft. Der Zeitplan legt die Gültigkeit der Saisonkaten festlegt. Nur den Zeitplan für die Saisontarife auf Aktiv setzen. Außerdem müssen Sie den Vorbuchungszeitraum „Tage im Voraus buchbar“ für den Vorverkauf ändern.
Sind die Saisonkarten im Vorverkauf günstiger, dürfen Sie nur diesen Preis hinterlegen, da ja das Leistungsdatum ausschlaggebend ist. Erst wenn der Vorverkauf endet, stellen Sie den Preis und den Vorbuchungszeitraum wieder um.
Saison verlängern
Einige Bäder haben zu Beginn einer Saison das Problem, dass sie nicht genau wissen, wie lange ihre Saison laufen wird. Deshalb ist es möglich, dass man die Saison am Ende verlängern möchte. Nachdem man die Öffnungszeiten und den Zeitplan für die Saisontickets verlängert hat, kann man bei den zu den Zeitplänen gehörigen Tarifen die entsprechende Verlängerung hinterlegen.
Auf der Detailseite des Tarifs wird der Button "Saison verlängern" angezeigt.